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23.08.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Lamento über geplatzte Fusion

Thyssen-Krupp reicht nach Scheitern des Tata-Deals Klage gegen EU-Kommission ein

Die Fusion von Thyssen-Krupp und Tata hätte den zweitgrößten Stahlkonzern Europas mit rund 48.000 Mitarbeitern und mit Werken in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden schmieden können. Doch dann kam die Absage der EU-Kommission – der Zusammenschluss sei untersagt worden, um ernsthaften Schaden von europäischen Industriekunden und Verbrauchern abzuwenden. Eine herbe Klatsche für Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der Thyssen-Krupp explizit als einen der deutschen Konzerne benannt hatte, die es im Wettstreit mit den USA und China aufnehmen sollten.

Nun will der Thyssen-Krupp-Konzern die Entscheidung der EU-Kommission gegen die Fusion seiner Stahlgeschäfte mit Tata Steel Europe nicht einfach so hinnehmen. Das Essener Unternehmen reichte nach eigenen Angaben am Donnerstag Klage beim Gericht der Europäischen Union ein. Die Pläne seien zwar gescheitert, aber die Entscheidung der EU sei falsch gewesen, und die Begründung wo...

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