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23.08.2019 / Abgeschrieben / Seite 8

DKP: Jodtabletten gegen Atomkrieg?

Außerdem: G-7-Staaten verschärfen weltweit soziale Ungleichheit und Kundgebung 80 Jahre Antikriegstag

Der Parteivorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) veröffentlichte am Donnerstag eine Erklärung: »Jodtabletten gegen Atomkrieg?«

Die Bundesrepublik bestellt 190 Millionen Jodtabletten, um die Vorräte für atomare Störfälle aufzustocken. Offiziell wird das mit der Gefahr von Reaktorunfällen in Nachbarländern erklärt. Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, erklärt dazu: »Ob dies der einzige Grund für die Verfünffachung der Vorräte ist, darf bezweifelt werden, schließlich ist die Gefahr durch diese Reaktoren nicht neu. Vermutlich spielten deshalb auch der aktuelle Test einer Mittelstreckenrakete durch die USA und die Pläne zur Modernisierung der Atomwaffen im rheinland-pfälzischen Büchel eine Rolle. Aber Jodtabletten helfen nicht gegen die Gefahr eines Atomkrieges, da hilft nur Abrüstung.« Deswegen fordert die DKP: Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland. Keine Stationierung neuer Mittelstreckenraketen. Abzug der US-Truppen, deren Stationierung allein...

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