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21.08.2019 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Der schwarze Kanal

Arnold Schölzel

Am 21. März 1960 startete der Deutsche Fernsehfunk, ab 1972 unter dem Namen Fernsehen der DDR, das politische Magazin »Der schwarze Kanal«. Die Sendung wurde bis zum 30. Oktober 1989 nach dem bei vielen Zuschauern dies- und jenseits der Mauer beliebten »Montagsfilm« des DDR-Fernsehens ausgestrahlt. Die Länge betrug zwischen 20 und 30 Minuten. Das Programm bestand vor allem aus Ausschnitten aus westdeutschen TV-Magazinen, die vom Moderator kommentiert wurden. Geprägt wurde »Der schwarze Kanal« durch den Journalisten Karl-Eduard von Schnitzler (1918–2001). Er moderierte mehr als 1.300 von 1.519 Sendungen. Als Urlaubsvertretung und im Krankheitsfall traten die Journalisten Götz Förster (viermal), Heinz Grote (144mal), Günter Herlt (26mal), Ulrich Makosch (19mal), Volker Ott (zweimal) und Albert Reisz (zweimal) an.

Von Schnitzler, wegen der Sendung in RIAS und SFB als »Sudel-Ede« bezeichnet, wurde in einer großbürgerlichen Berliner Familie geboren und beging ...

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