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17.08.2019 / Thema / Seite 12

Nicht vom Posten gewichen

Vor 75 Jahren wurde der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann von einem Sonderkommando der Gestapo im KZ Buchenwald ermordet

Leo Schwarz

Am 10. Juni 1929 referierte Ernst Thälmann auf dem 12. Parteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands über die politische Lage und die Aufgaben der Partei. Der Parteitag in den Pharus-Sälen im Berliner Wedding war, was keiner der Teilnehmer ahnen konnte, der letzte vor der Illegalität; das Referat war mithin auch die letzte große programmatische Rede des Hamburger Arbeiters, der seit 1925 Vorsitzender der KPD war.

Thälmann sprach über die Entwicklung der Kommunistischen Internationale und ihrer deutschen Sektion nach dem VI. Weltkongress im Vorjahr, über die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland, die Rolle der Sozialdemokratie und den spezifischen Charakter der neueren Klassenkämpfe. Besondere Aufmerksamkeit widmete er dem Berliner »Blutmai«, der erst einige Wochen zurücklag. Die Rede ist – wie der Parteitag insgesamt – ein Beleg für den vielen heutigen Betrachtern ganz unverständlichen revolutionären Optimismus und den kämpferischen Elan der...

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