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17.08.2019 / Inland / Seite 4

Frankfurter Grüne in Erklärungsnot

Umweltaktivisten fordern vom Magistrat der Mainmetropole »glyphosatfreie« Stadt

Gitta Düperthal, Frankfurt am Main

Aktivistinnen und Aktivisten mehrerer Frankfurter Umweltorganisationen sowie Schülerinnen und Schüler der »Fridays for Future«-Bewegung (FFF) mischten den öffentlich tagenden Umweltausschuss der Stadt Frankfurt auf. Der Grund: Zwei Anträge der Fraktion Die Linke zum »glyphosatfreien Frankfurt« und zu »Frankfurt ruft den Klimanotstand aus« wurden zu Beginn der Sitzung »zurückgestellt«.

Damit ließ sich die Debatte am Donnerstag jedenfalls nicht beenden, falls das die Absicht gewesen sein sollte. Die Stadtregierung aus CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen stimmte für die Vertagung. Die Jugendlichen bescheinigten ihr dafür »Untätigkeit und Arbeitsverweigerung«. »Ausreden« wie die der Ausschussvorsitzenden Angela Hanisch (Grüne), es sei Sommerpause, ließen die Aktivisten nicht gelten. Sie selber, »die Schulschwänzer«, hätten in den Ferien in Dortmund einen Kongress organisiert, sagte die FFF-Aktivistin Helena Marschall. Bereits im Juni seien Aktivistinnen und Ak...

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