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16.08.2019 / Ausland / Seite 6

Nicht einschüchtern lassen

Opposition in Simbabwe trotzt Gewalt und juristischer Verfolgung. Aufruf zu neuen Protesten

Ina Sembdner

In Simbabwe könnte es vom heutigen Freitag an wieder zur gewalttätigen Auflösung von Demonstrationen gegen die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Regierung kommen. Die größte Oppositionspartei »Bewegung für demokratischen Wandel« (MDC) hat zu Protesten und Streiks aufgerufen, um »das Joch der Knechtschaft« durch die Regierungspartei ZANU-PF abzuwerfen, wie MDC-Vorsitzender Nelson Chamisa laut der afrikanischen Nachrichtenagentur ANA zu Protokoll gab. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat hatte im vergangenen Jahr den hauchdünnen Sieg seines Konkurrenten von der ZANU-PF, Emmerson Mnangagwa, vor Gericht erfolglos angefochten und fordert eine Übergangsregierung, die sich der Wirtschaftskrise im Land annimmt.

Erst am Dienstag hatte das UN-Welternährungsprogramm (WFP) wegen einer schweren Nahrungsmittelkrise in dem Land im südlichen Afrika Alarm geschlagen. Demnach seien rund fünf Millionen Menschen und damit fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung als F...

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