Gegründet 1947 Montag, 21. September 2020, Nr. 221
Die junge Welt wird von 2351 GenossInnen herausgegeben
14.08.2019 / Ausland / Seite 7

Streit um Aufarbeitung

Japan will nicht an Verbrechen im Zweiten Weltkrieg erinnert werden

Rainer Werning

Am 15. August jährt sich zum 74. Mal der Tag, an dem der japanische Kaiser Hirohito in einer Rundfunkansprache das Ende des Krieges in Asien und im Pazifik und die Kapitulation Japans verkündete. Der »Tag der Befreiung« vom japanischen Kolonialjoch ist für die Menschen sowohl im Süden wie im Norden Koreas sehr wichtig. Und just an diesem Jahrestag knistert es gewaltig im Gebälk der bilateralen Beziehungen zwischen Japan und seinem Nachbarn Südkorea. Im Zentrum der Kontroverse steht der Umgang mit einst von japanischen Großfirmen zwangsrekrutierten Arbeitern sowie von der Kaiserlich Japanischen Armee zwangsrekrutierten Mädchen und Frauen aus (dem damals noch einigen) Korea, die während des Krieges massenhaft in japanischen Militärbordellen missbraucht wurden.

Seit Herbst vergangenen Jahres beschieden südkoreanische Gerichte, darunter der Oberste Gerichtshof in Seoul, dass japanische Firmen wie der Stahlhersteller Nippon Steel & Sumitomo Metal, der Masc...

Artikel-Länge: 3263 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,80 € wochentags und 2,20 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet auch das Protest-Abo: Drei Monate täglich die gedruckte Ausgabe kennenlernen für 62 €. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/protest-abo

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €