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13.08.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Hedgefonds am Hals

Spekulation mit Leerverkäufen gegen Deutsche Bank und Thyssen-Krupp

Steffen Stierle

An den Finanzmärkten wird verstärkt auf einen weiteren Verfall der Aktienkurse von Thyssen-Krupp und der Deutschen Bank gewettet. Wie das Handelsblatt am Montag berichtete, haben die Leerverkaufsquoten am gesamten Aktienkapital zuletzt deutlich zugenommen. Insbesondere US-amerikanische und französische Hedgefonds setzen auf einen weiteren Abschwung der angeschlagenen Konzerne.

Das Stahlunternehmen und das Geldhaus haben einiges gemeinsam: Beide gehören mit einer Marktkapitalisierung von 6,6 beziehungsweise 13,6 Milliarden Euro zu den kleineren im Deutschen Aktienindex gelisteten Konzernen. Beide stecken in der Krise und stehen vor großen Umbrüchen. Thyssen-Krupp hat vergangene Woche angekündigt, mehrere Sparten auf den Prüfstand zu stellen und 6.000 Arbeitsplätze zu streichen. Die Deutsche Bank hat bereits mit einer radikalen Schrumpfkur begonnen. 18.000 Stellen sollen insgesamt wegfallen, im Juli wurde für das zw...

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