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12.08.2019 / Inland / Seite 8

»Rheinmetall ist in zahllose Schweinereien verwickelt«

Protestcamp vor der Tür des größten deutschen Rüstungskonzerns im niedersächsischen Unterlüß. Ein Gespräch mit Daniel Seiffert

Gitta Düperthal

Vom 1. bis 9. September treffen sich Aktive der Antikriegsbewegung im niedersächsischen Unterlüß, wo eine Rheinmetall-Fabrik steht. Was haben Sie vor?

Als Teil unserer Kampagne »Rheinmetall entwaffnen« veranstalten wir dort ein Camp. Rheinmetall ist der größte deutsche Rüstungskonzern und in zahllose Schweinereien verwickelt bis hin zu Kriegsverbrechen. All dies hängt strukturell mit der Waffenproduktion zusammen. Unsere zentrale Forderung lautet: Der Konzern muss komplett demilitarisiert werden und auf zivile Produktion umstellen.

Wie gestalten Sie die Proteste im Camp?

Unsere Kampagne ist vielfältig. Im Camp diskutieren wir über die Geschlechterperspektive auf den Krieg. Was etwa hat das Konstrukt von Männlichkeit in unserer Gesellschaft mit Krieg zu tun? Wir werden darüber reden, was genau der Konzern produziert und in welche Länder er liefert. Auch Aktionen sind geplant: Wir werden demonstrieren und am 6. September die Produktion blockieren. Es geht a...

Artikel-Länge: 4187 Zeichen

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