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16.08.2019 / Feminismus / Seite 15

»Misshör die Sehnsucht nicht«

Der Lyrikerin Maria Luise Weissmann zum 120. Geburtstag

Christiana Puschak

Sie sei »1899 zu Schweinfurt am Main geboren und habe zwanzig Jahre in Franken gelebt, in verschiedenen Städten, an die nichts mich bindet« – mit diesen Worten stellte sich Maria Luise Weissmann 1927 im biographischen Anhang der »Anthologie jüngster Lyrik« vor, in der sie neben der Dichterin Erika Mitterer die einzige weibliche Stimme war. Diese Anthologie wurde von Willi R. Fehse und Klaus Mann mit einem Geleitwort von Stefan Zweig herausgegeben.

In ihrem Selbstporträt führt sie weiter aus, dass es in Nürnberg war, wo sich ihre ersten literarischen Versuche ganz allmählich gestalteten, bei »der ersten Begegnung mit einer jüngeren Kunst als jener klassischen«, begleitet von einer »erste(n) Ahnung von Auflehnung«.

Geboren am 20. August 1899 als Tochter eines Gymnasialprofessors und einer hypernervösen Mutter, wuchs Maria Luise Weissmann mit ihrer jüngeren Schwester in einem kunstinteressierten Elternhaus auf. Als sie acht war, zog die Familie nach Hof, wo ...

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