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05.08.2019 / Inland / Seite 5

Männlich, weiß, westdeutsch

Daten der Bundesagentur für Arbeit weisen erhebliche Lohnunterschiede zwischen Ost und West, Frauen und Männern, Migranten und Deutschen auf

Susan Bonath

In Sachen Lohnarbeit bleiben ältere einheimische Männer aus Westdeutschland privilegiert. Nach neuen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die die Linksfraktion im Bundestag ausgewertet hat, erhielten sie zum Jahresbeginn 2019 die höchsten Bruttoeinkommen. Das liegt zunächst an gravierenden regionalen Lohnunterschieden. Die 60 Landkreise und Städte mit den niedrigsten Durchschnittslöhnen liegen im Osten.

So verdienten Vollzeitbeschäftigte in Ostdeutschland zuletzt im Schnitt 2.707 Euro brutto. In Westdeutschland bekamen sie mit rund 3.434 Euro fast 27 Prozent mehr. Die niedrigsten Löhne zahlten Unternehmen im ostsächsischen Görlitz mit rund 2.272 Euro. Im bayrischen Ingolstadt lagen die mittleren Gehälter für eine Vollzeitstelle mit fast 4.900 Euro fast doppelt so hoch.

Ingolstadt ist zudem ein Paradebeispiel für besonders große Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen. Während erstere für eine Vollzeitarbeit im Mittel 5.357 Euro brutto erhielten, ...

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