Schwarzer Kanal
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30.07.2019 / Feuilleton / Seite 10

Ein großes Geschäft

Helmut Höge

Was ist eigentlich aus dem Sozialisten Dominique Strauss-Kahn geworden, fragte ich mich neulich. Der IWF-Chef war 2011 vom Zimmermädchen eines New Yorker Luxushotels beschuldigt worden, sie zum Oralsex gezwungen zu haben. Das strafrechtliche Verfahren wurde eingestellt, aber er zahlte ihr eine millionenschwere »Entschädigung«. Wenig später wurde ihm in Lille vorgeworfen, an mehreren illegalen Sexpartys teilgenommen und sich der organisierten Zuhälterei strafbar gemacht zu haben. Und dann machten noch etliche Frauen öffentlich, wie der ehemaliger Wirtschaftsminister ihnen nachgestellt und sie sexuell bedrängt hatte. Wenn er nicht gerade Verleumdungsprozesse führt, tourt er heute als Finanzberater durch die Welt. Im Südsudan hat er eine Bank eröffnet, und in Russland hat er sich in die Aufsichtsräte der Russischen Bank für Regionalentwicklung und des Staatsfonds RDIF berufen lassen. Hauptsächlich ist er aber Verwaltungsratschef von Leyne, Strauss-Kahn und P...

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