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27.07.2019 / Ansichten / Seite 8

Lizenz zum Kapern

Festgesetzter iranischer Tanker in Gibraltar

Knut Mellenthin

Im kleinen »Tankerkrieg« zwischen London und Teheran gibt es Zeichen für eine politische Lösung. Schon am Mittwoch hatte Irans Präsident Hassan Rohani die Bereitschaft seines Landes angedeutet, die am 4. Juli in Gibraltar und am 19. Juli in der Meerenge von Hormus festgesetzten Schiffe auszutauschen. Am Freitag meldeten iranische Medien, dass Oman sich als Vermittler angeboten habe. Das Sultanat im Osten der arabischen Halbinsel unterhält ebenso gute Beziehungen zu den USA, Großbritannien und Israel wie zum Iran. Ebenfalls am Freitag ließen die Iraner neun der zwölf indischen Besatzungsmitglieder des unter der Flagge Panamas fahrenden Tankers »Riah« frei. Das Schiff wird seit dem 14. Juli wegen des Verdachts festgehalten, am Schmuggel von staatlich subventioniertem Treibstoff aus dem Iran ins Ausland beteiligt gewesen zu sein.

Nicht aufgeklärt ist bislang, aus welchen Motiv...

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