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26.07.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

»Ich fühle keine Furcht«

Auch Internationalistinnen in Rojava bereiten sich auf den Krieg vor. Ein Gespräch mit Emma Olivier

Hubert Maulhofer

Die Kriegsdrohungen der Türkei gegen die selbstverwaltete »Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien« werden konkreter. Was passiert auf der anderen Seite der Grenze?

Verbale Drohungen der Türkei sind nicht neu. Aktuell ist aber das Besondere, dass sie ihre Vorbereitungen für eine Militäroperation abgeschlossen haben und bereit sind anzugreifen. Aktuell sammeln sie Bodentruppen, Panzer, Artillerie und dschihadistische Söldner vor allem in den Grenzregionen bei den Städten Gire Sipi, Serekanije, Manbidsch, Tel Abjad und Tel Rifat. Es geht darum, einen weiteren Kanton der Demokratischen Föderation in Rojava abzuschneiden und einzunehmen, ähnlich wie bei der Besatzung von Afrin 2018. Die türkische Regierung will und braucht den Krieg. Sollte es dazu kommen und Rojava besetzt werden, bedeutet das Morde, Vergewaltigungen und Vertreibung der lokalen Bevölkerung. In diesem Zusammenhang muss noch ein anderes Problem erwähnt werden: Die in Rojava inhaftierten D...

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