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22.07.2019 / Inland / Seite 2

»Das meiste Geld landet bei großen Betrieben«

Agrarwende nicht in Sicht: Ministerin Klöckner verteidigt Direktzahlungen an Bauern und bremst Verhandlungen in der EU. Ein Gespräch mit Angelika Lischka

Gitta Düperthal

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, CDU, wird mittlerweile auch von ihren eigenen wissenschaftlichen Beratern kritisiert. Dabei geht es um die europäische Agrar- und Ernährungspolitik. Worin besteht das Problem?

Wer große Flächen bewirtschaftet, der profitiert – und zwar relativ unabhängig davon, ob sein Handeln im Einklang mit Umwelt-, Klimaschutz und Tierwohl steht. In den Topf der Agrarpolitik fließen etwa 40 Prozent des EU-Haushaltes, das sind rund 60 Milliarden Euro Steuergelder pro Jahr. Davon wird ein Großteil über sogenannte Direktzahlungen jeweils pro Hektar Land an Bauern pauschal ausgezahlt. Bei den derzeit in Brüssel laufenden Verhandlungen will Ministerin Klöckner an diesem System nichts ändern, sondern die Direktzahlungen beibehalten. Betriebe, die ihr Augenmerk auf Nachhaltigkeit richten, werden so weiterhin zu wenig gefördert.

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, tritt häufig als Besitzstandswahrer auf. Müs...

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