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19.07.2019 / Thema / Seite 12

Sieg der Armen

Vor 40 Jahren eroberten die Sandinisten die politische Macht in Nicaragua. Sie verbesserten die Lage der Bevölkerung erheblich. Die USA bekämpften die neue Regierung mit allen Mitteln

Volker Hermsdorf

Am 19. Juli 1979 beendete die von dem damals 33jährigen Comandante Daniel Ortega und dessen Bruder Humberto geführte linke Guerillaorganisation »Frente Sandinista de Libaración Nacional« (FSLN) die Herrschaft des Somoza-Clans in Nicaragua. Die Somozas hatten das Land, das zu den ärmsten in Lateinamerika zählt, zuvor 42 Jahre lang fest im Griff und schamlos ausgeplündert. Während dieser Zeit war die Kluft zwischen wenigen Reichen und einer wachsenden Zahl von Armen noch größer als in den Nachbarstaaten geworden. Nach einem verheerenden Erdbeben 1972, durch das rund 10.000 Menschen getötet und große Teile der Hauptstadt Managua zerstört worden waren, hatte der Diktator sich in einem Maße bereichert, das selbst seine Anhänger entsetzte.

Große Teile der verarmten Bevölkerung unterstützten ohnehin bereits die bewaffneten Aktionen der Guerilla, die in einen landesweiten Volksaufstand mündeten, der Anastasio Somoza schließlich stürzte. Er hinterließ ein geplünde...

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