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11.07.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Es geht darum, ob die Firma pleite geht«

Gegenwind garantiert: Heckler & Koch lädt am Freitag zur Hauptversammlung. Ein Gespräch mit Jürgen Grässlin

Jan Greve

An diesem Freitag findet die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Heckler & Koch im baden-württembergischen Rottweil statt. Sie werden daran als einer der »kritischen Aktionäre« teilnehmen und einen Gegenantrag stellen, in dem die Nichtentlastung des Vorstands gefordert wird. Im Vorfeld sprachen Sie von einem »Desaster«. Geht es dem Unternehmen so schlecht?

Heckler & Koch geht es bereits seit einigen Jahren richtig schlecht. Das 2018 aufgenommene Fremdkapital beläuft sich offiziell auf etwa 231 Millionen Euro. Die Gesamtverbindlichkeiten sollen Berichten zufolge sogar auf rund 381 Millionen Euro geklettert sein. Gegenüber 2017 ist der Aktienkurs im vergangenen Jahr gefallen. Zudem senkte die Ratingagentur »Moody’s« ihre Bewertung der Waffenschmiede von »B3« auf »Caa1«. Damit befindet sich das Unternehmen auf dem Niveau der Kreditwürdigkeit des Irak. Auch die Beschäftigten sind mit dem Konzern schlecht gefahren. Dem Finanz- und Aktienkursdesaster ...

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