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10.07.2019 / Antifa / Seite 15

»Nächste Monate werden supergefährlich«

Robert Andreasch warnt anlässlich Preisverleihung in München vor Eskalation rechter Gewalt

Kristian Stemmler

Infolge des mutmaßlich von einem Neonazi begangenen Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) Anfang Juni kann die von der militanten Rechten ausgehende Gefahr nur schwer geleugnet werden. So warnte auch der Journalist Robert Andreasch, der sich seit mehr als 25 Jahren mit jener Szene befasst, vor einer Eskalation der Gewalt. »Die nächsten Monate werden supergefährlich«, zitierte die Süddeutsche Zeitung vom 3. Juli aus seiner Rede anlässlich der Verleihung des Publizistikpreises der Stadt München an ihn. Die »Ausgrenzungs- und Vernichtungsstrategie« der Neonaziszene sei immer schon mit Gewalt verknüpft gewesen. Doch inzwischen rede die Rechte offen vom Bürgerkrieg, vom »Tag X«. »Jetzt brechen alle Dämme«, sagte Andreasch. Es sei eine kollektive wie individuelle Radikalisierung zu beobachten.

In der Begründung der Jury für die Verleihung des alle drei Jahre vergebenen Preises heißt es, der Fachjournalist und studierte Soziologe, der das ...

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