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09.07.2019 / Feuilleton / Seite 10

Nicht bloß für Deutsche

Die Form im Vollzug: Claudius Seidls »nahezu klassische Feuilletons«

Jakob Hayner

Was heißt und zu welchem Ende macht man Feuilleton? Das ist nicht einfach zu beantworten. Denn das Feuilleton zeichnet sich grundsätzlich nicht durch die Beschränkung auf bestimmte Themen aus. Zwar richtet sich ein besonderes Interesse auf ästhetische und geistige Gegenstände wie Literatur, Musik, Theater, Film und Wissenschaften, doch sind – Leser dieser Seiten werden es wissen – auch Gesellschaft, Politik und Wirtschaft keineswegs ausgenommen. »Feuilleton als Methode« nennt es Claudius Seidl, also einer, der seit Jahren und Jahrzehnten fürs Feuilleton schreibt und Feuilleton macht, bei der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, bei Tempo, beim Spiegel und seit 2001 als Ressortleiter bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Nun ist in der Edition Tiamat unter dem Titel »Die Kunst und das Nichts. Nahezu klassisches Feuilleton« eine Sammlung mit Texten Seidls erschienen. Es sind jeweils nur ein paar Seiten, man könnte sagen: Miniaturen, kurze Essays, die ...

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