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06.07.2019 / Ausland / Seite 6

Kritik an Bachelet

Soziale Organisationen in Venezuela weisen UN-Menschenrechtsbericht zurück

Modaira Rubio, Caracas

UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat am Donnerstag abend ihren lange erwarteten Bericht über die Lage in Venezuela vorgelegt. Er umfasst den Zeitraum von Januar 2018 bis Mai 2019, enthält also noch keine Schlussfolgerungen aus ihrem jüngsten Besuch in Caracas. In dem umfangreichen Papier stellt sie zusammenfassend fest, dass es »nachvollziehbare Gründe« für die »Annahme« gebe, »dass in Venezuela schwere Verletzungen der wirtschaftlichen und sozialen Rechte begangen wurden«. Es gebe Übergriffe und »selektive Repression« gegen Mitglieder der Opposition, Tausende Menschen seien bei Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften ermordet worden.

Laut dem Bericht stützt sich Bachelets Büro auf Informationen, die sie in Gesprächen mit Funktionären von Regierung und Opposition sowie »der katholischen Kirche, der Unternehmerschaft, Universitäten, Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen, rund 200 Opfern und Diplomaten« gesammelt habe. Trotzdem ...

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