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03.07.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kartell will Öl verteuern

OPEC für Beibehaltung von Förderkürzungen. Moskau stimmte vorab zu

Dieter Schubert

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) sorgt sich um die Profite ihrer 14 Mitglieder. Zu Wochenbeginn einigte sich das Kartell in Wien auf eine Fortsetzung der seit geraumer Zeit praktizierten Verknappung des Angebots. Der Beschluss war am Montag formal noch nicht gefasst, da zeigten sich erste Effekte: Um 1,66 US-Dollar stieg der Preis für ein Fass Erdöl (Barrel; 159 Liter) der europäischen Referenzsorte Brent auf 66,46 Dollar (58,44 Euro). Auch das US-Pendant West Texas Intermediate (WTI) legte deutlich um 1,49 auf 59,96 Dollar zu.

Auf die Begrenzungen hatte sich die OPEC im Dezember mit zehn weiteren Ölstaaten geeinigt. 1,2 Millionen Fass sollten täglich weniger aus den Quellen gepumpt werden, um einen Preisanstieg zu bewirken. Diese Erwartung erfüllte sich nur zum Teil. Denn die globale Nachfrage stagnierte, nicht zuletzt, weil die US-Regierung den globalisierten Warenaustausch durch neue Zollschranken und Erpressungen aus dem Takt gebrac...

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