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02.07.2019 / Inland / Seite 2

»Wir müssen hier den Anfängen wehren«

Leitung des Evangelischen Kirchentags in Dortmund sagt Workshop wegen mutmaßlichem Antisemitismus ab. Gespräch mit Karl-Heinz Heinemann

Marc Bebenroth

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund vor zwei Wochen einen Workshop angeboten. Die Kirchentagsleitung sagte Ihre Veranstaltung kurzfristig ab und begründete das mit mutmaßlicher Nähe einiger Podiumsteilnehmer zur Palästina-Solidaritätskampagne BDS – Boykott, Deinvestition, Sanktion – (siehe jW vom Wochenende). Wen hatten Sie eingeladen?

Das waren zwei Theologinnen aus Münster, dazu Ulrich Duchrow, ein emeritierter Theologe aus Heidelberg, und der muslimische Theologe Farid Esack. Duchrow ist Mitbegründer von »Kairos Europa«, einem interreligiösen Netzwerk, dessen »Netzwerk Palästina« sich dort für Menschenrechte einsetzt. Eine eher linke christliche Gruppe. Esack kommt aus der Antiapartheidsbewegung. Er ist in Südafrika – so weit ich weiß – Vorsitzender der BDS-Kampagne. Neben Esack ist auch Duchrow mit BDS in Verbindung gebracht worden. Kairos Europa hatte sich solidarisch mit der Kampagne erklärt. Die beiden The...

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