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27.06.2019 / Ansichten / Seite 8

Einheitsfront gegen rechts

Mord an Walter Lübcke

Sebastian Carlens

Werden sich die bürgerliche Demokraten gegen die Gefahr wehren, die ihnen aus den Reihen der deutschen faschistischen Bewegung droht? Werden sie sich rüsten, zu Gegenschlägen ausholen? Oder werden sie abwarten, bis sie, wie die Rebhühner, der Reihe nach abgeknallt werden? Der Fememord am CDU-Mitglied Walter Lübcke war eine letzte Warnung. Sie ist zur Randnotiz zwischen Koalitionsstreit und Kanzlerinnendämmerung verzwergt.

Gehetzt und für vogelfrei erklärt wurde der hessische Spitzenbeamte von Leuten, die dasselbe Parteibuch wie er besaßen und noch besitzen. Was war sein Vergehen? Lübcke hatte die geltende Gesetzeslage ernst genommen. Das kann heutzutage ein Todesurteil sein. Von einem Einzeltäter ist die Rede, von einem Neonazi, der »zehn Jahre lang unauffällig« geblieben sei. Es wird viel von »Combat 18«, von »Blood a...

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