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26.06.2019 / Ausland / Seite 6

Beijings Einfluss wächst

Erstmals Chinese an Spitze der Welternährungsorganisation gewählt

Jörg Kronauer

Am Sonntag ist zum ersten Mal ein Chinese an die Spitze einer der großen UN-Organisationen gewählt worden. Qu Dongyu, stellvertretender Landwirtschaftsminister der Volksrepublik China, wird ab dem 1. August als Generaldirektor die Welternährungsorganisation FAO leiten. Er tritt die Nachfolge des Brasilianers José Graziano da Silva an, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren durfte. Die FAO unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Modernisierung ihrer Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft. Mit ihren rund 3.400 Mitarbeitern bearbeitet sie damit ein weites Feld, zumal der Bedarf an Nahrung mit der Weltbevölkerung zunimmt, die Schätzungen zufolge von heute ca. 7,7 Milliarden Menschen auf 9,7 Milliarden im Jahr 2050 wachsen wird. Die FAO-Zentrale in Rom verwaltet gegenwärtig einen Etat von 2,6 Milliarden US-Dollar für die Jahre 2018 und 2019.

Bemerkenswert ist, dass Qu aus dem scharf geführten Machtkampf um die FAO-Spitze schon im ersten...

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