Schwarzer Kanal
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21.06.2019 / Sport / Seite 16

Welche Alternativen?

Eine Studie kritisiert eine Militarisierung des Sports durch Bundeswehrförderung

Oliver Rast

Bei der Bundeswehr zu sein ist ein Privileg. Jedenfalls für Sportler, die Medaillenambitionen bei Olympia haben. Das Militär ist hierzulande größter staatlicher Förderer des Hochleistungssports. Und daran gibt es Kritik.

»Nie wieder Sport und Militär!« – von einer Demilitarisierung des Spitzensports, die eine Lehre aus dem Faschismus war, »sieht man heute ab«, schreibt die Politikwissenschaftlerin Lisa Klie. Sie legte Ende April die Studie »Militarisierung durch Spitzensport. Die Spitzensportförderung der Bundeswehr« im Rahmen eines Praktikums bei der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) vor. Mit der Studie will sie zeigen, »wie eng der deutsche Spitzensport mit dem Militär verbunden ist und wie die Bundeswehr den Sport als Rekrutierungsmedium benutzt«.

Die Verquickung von Bundeswehr und Leistungssport geht auf einen Bundestagsbeschluss von 1968 zurück. Darin wurde die Bundesregierung aufgefordert, »zur Förderung von Spitzensportlern bei der ...

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