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19.06.2019 / Inland / Seite 4

Spekulation schafft Leerstand

Dresden: Aktivisten rufen zu neuer Welle von Hausbesetzungen auf

Steve Hollasky

Bundesweit sorgt die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt für zunehmende Proteste. Auch für Mieter in Sachsen sieht die Lage nicht gut aus. Die Kostensteigerungen der letzten Jahre machen es inzwischen jedem fünften Haushalt dort schwer, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Dennoch werden in ganz Sachsen weiterhin Mietwohnungen zerstört. So meldete die Sächsische Zeitung (SZ) in einem Artikel vom 22. Mai, dass die Genossenschaften 2018 im gesamten Freistaat 647 Wohnungen abgerissen und lediglich 301 neue gebaut hätten.

Nach Ansicht der Wohnungsgenossenschaften ist der Rückbau, der auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll, aufgrund des Leerstandes kein wirkliches Problem. Axel Viehweger, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften, wird von der SZ im selben Artikel gar mit dem Satz zitiert: »In Sachsen haben wir keinen Wohnungsmangel.«

Das sieht Tilo Wirtz, wohnungspolitischer Experte der Dresdner Linkspartei, anders. »Wir hab...

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