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19.06.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Heiße Zeiten

Temperaturen erreichen in vielen Teilen der Welt Höchstwerte. Proteste gegen umweltschädliche Förderung von Braunkohle in NRW

Wolfgang Pomrehn

Am heutigen Mittwoch öffnet in Viersen im rheinischen Braunkohlerevier das Protestcamp der Kampagne »Ende Gelände« seine Tore. Seit Sonntag wurde es aufgebaut. Bis zum kommenden Montag soll mit Demonstrationen und Aktionen des zivilen Ungehorsams ein Zeichen »für den sofortigen Kohleausstieg und einen grundlegenden Systemwandel« gesetzt werden, wie es bei den Organisatoren heißt. Mehrere tausend Teilnehmer werden erwartet.

In der Region zwischen Aachen und Köln betreibt der Energiekonzern RWE Deutschlands größte Tagebaue. Mit der dort geförderten Braunkohle werden einige der dreckigsten Kraftwerke der EU befeuert. Allein auf das Konto der im Revier gelegenen Kraftwerke Weisweiler, Neurath und Niederaußem gehen deutlich mehr als zehn Prozent der deutschen CO2-Emissionen. CO2 (Kohlendioxid) ist das mit Abstand wichtigste Treibhausgas. Würde dieser rheinische CO2-Ausstoß sofort eingestellt, hätte Deutschland mehr Zeit für weitere Klimaschutzmaßnahmen. Davon ...

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