Gegründet 1947 Montag, 21. Oktober 2019, Nr. 244
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
19.06.2019 / Titel / Seite 1

Fürchtet euch!

»Gespenster der Enteignung« protestieren vor Deutsche-Wohnen-Hauptversammlung. Einigung über Berliner Mietendeckel

Jan Greve

Ist er am Ende doch einer von uns? Der Deutsche-Wohnen-Chef hat »Verständnis« dafür, dass sich einige Menschen die Marktmieten nicht leisten können. Das sagte Michael Zahn, Lenker eines der größten privaten Immobilienkonzerne der BRD mit 167.000 Wohnungen, am Dienstag bei der Hauptversammlung in Frankfurt am Main. Neben warmen Worten hatte Zahn vor allem eine Botschaft, die in den Ohren vieler Mieterinnen und Mieter wie Hohn klingen muss: »Unsere Wohnungen sind bezahlbar.«

Während Konzernchef Zahn vor den 150 Aktionären sprach, manifestiert sich insbesondere in Berlin, wo die Deutsche Wohnen 70 Prozent ihres Bestands hat, der Widerstand. Die vom Bündnis »Deutsche Wohnen und Co. enteignen« gesammelten 77.001 Unterschriften liegen seit vergangener Woche in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres, die deren Gültigkeit prüft. Zudem wird angesichts der zunehmenden Wohnungsnot nicht nur in der Hauptstadt über einen sogenannten Mietendeckel diskutiert.

Mit Bli...

Artikel-Länge: 3453 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €