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17.06.2019 / Ausland / Seite 7

Ende des Wandels

Rückschlag in Spanien: Nur in drei größeren Städten regieren noch Linke

Carmela Negrete

In Spanien haben am Wochenende die Lokalparlamente von 8.100 Städten die Bürgermeister ihrer Gemeinden gewählt. Das Ergebnis ist – wie nach den Resultaten der Kommunalwahlen vom 26. Mai zu erwarten war – eine schwere Niederlage für die Linke. Hatten fortschrittliche Bündnisse vor vier Jahren die Regierung in den größten Städten des Landes erobern können – unter anderem in Madrid, Barcelona, Valencia, Cádiz, Zaragoza, Santiago de Compostela und A Coruña – bleiben jetzt nur noch drei Städte in den Händen linker Bewegungen.

In der Hauptstadt Madrid hat Manuela Carmena von der Bürgerplattform »Ahora Madrid« ihren Posten verloren, obwohl ihre Liste mit 19 Abgeordneten die stärkste Gruppe im Stadtparlament stellt. Neuer Bürgermeister ist José Luis Martínez-Almeida von der postfranquistischen Volkspartei (PP), der auch die Stimmen der rechtsliberalen Ciudadanos und der faschistischen Vox erhielt.

In Barcelona kann die linke Bürgermeisterin Ada Colau im Amt bleib...

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