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17.06.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Dubiose Deals

Deutsche-Bahn-Vorstand vergab jahrelang Beraterverträge, ohne Aufsichtsrat zu informieren. Tochterkonzern Arriva soll verscherbelt werden

Katrin Küfer

Die bundeseigene Deutsche Bahn AG (DB) kommt auch in diesem Frühsommer nicht aus den negativen Schlagzeilen. Derzeit erregen allerdings nicht so sehr die fast schon alltäglichen und routinemäßigen Meldungen über Verspätungen, Pannen und Servicemängel Aufsehen. Vielmehr haben Medienberichte über fragwürdige Beraterverträge mit mehreren Exvorständen in den vergangenen Tagen für Aufregung gesorgt und zur Anberaumung einer Sondersitzung des Aufsichtsrats geführt. Unterdessen halten die Probleme im Betriebsablauf an.

Anfang Juni sickerte aus dem »Bahntower« am Potsdamer Platz in Berlin durch, dass mit ehemaligen Vorständen des Konzerns zwischen 2010 und 2018 fragwürdige Beraterverträge abgeschlossen worden waren. Inzwischen ist von Fällen dieser Art mit insgesamt 26 Beratern, darunter drei Konzernvorstandsmitglieder, die Rede. Diese fragwürdigen Verträge mit ehemaligen Managern seien der internen Revision aufgefallen. Ein ehemaliges Vorstandsmitglied soll dem ...

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