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17.06.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 1

VW bremst US-Gewerkschaft aus

Fabrik in Tennessee bleibt nach Hetzkampagne ohne Tarifvertrag und Interessenvertretung

Daniel Behruzi

Das VW-Werk in Chattanooga, Tennessee, bleibt ohne Tarifvertrag und gewerkschaftliche Interessenvertretung. In einer bis Freitag abend (Ortszeit) dauernden Abstimmung sprach sich eine knappe Mehrheit der Beschäftigten mit 833 zu 776 Stimmen dagegen aus, künftig von der Automobilarbeitergewerkschaft UAW vertreten zu werden. Damit wird das VW-Werk wohl eine der Autofabriken mit den niedrigsten Lohnkosten in den USA bleiben. Vorausgegangen war eine intensive Kampagne der Unternehmensleitung und konservativer Politiker gegen die UAW.

Der republikanische Gou...

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