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15.06.2019 / Thema / Seite 12

Runter vom Markt

Pro: Wie Vergesellschaftung von Wohnraum funktioniert und welche Chancen sie bietet

Laura Höss und Johannes Schorling

»Deutsche Wohnen und Co. enteignen« in der Debatte

Am gestrigen Freitag konnte die Berliner Initiative »Deutsche Wohnen und Co. enteignen« der Senatsverwaltung für Inneres Listen mit 77.000 Unterschriften übergeben. Sobald die Behörde die Gültigkeit von wenigstens 20.000 Unterschriften festgestellt haben wird, kann das Volksbegehren offiziell beginnen. In einem letzten Schritt würden die Wähler in Berlin in einem Volksentscheid über die Enteignungspläne abstimmen. Die Initiative will private Unternehmen, die in Berlin Eigentümer von mehr als 3.000 Wohnungen sind, enteignen und die Wohnungen in Landesbesitz überführen. Nicht alle, die das Treiben der Immobilienkonzerne kritisch sehen, die Mietpreisexplosion als solche benennen und die Berliner Landespolitik wegen deren Untätigkeit oder Zögerlichkeit ablehnen, können der Kampagne etwas abgewinnen. Deshalb soll an dieser Stelle gestritten werden: Befürworter und ein Kritiker (Artikel-Länge: 10640 Zeichen

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