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14.06.2019 / Titel / Seite 1

Auf den Deckel

Bestandsmieten steigen immer schneller. Die Linke fordert bundesweite Preisobergrenze. Berliner Enteignungsbündnis übergibt heute Unterschriften

Jan Greve

Bremsen oder deckeln, enteignen oder um Neubau bitten – die Debatte darüber, wie mit explodierenden Mieten und den Profiteuren dieser Entwicklung umgegangen werden soll, findet kein Ende. Wie sollte sie auch: Die Lage für Mieterinnen und Mieter verschärft sich hierzulande weiter und weiter.

Geändert hat daran auch die sogenannte Mietpreisbremse nichts. Vielmehr sind seit ihrer Einführung im Juni 2015 die Mieten bundesweit noch schneller gestiegen als in den Jahren zuvor. Das zeigt eine Studie des Stadtsoziologen Andrej Holm, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Er untersuchte die Entwicklung der Bestandsmieten zwischen 2013 und 2018 in insgesamt 305 deutschen Städten. Das Ergebnis: Innerhalb von fünf Jahren stiegen die Mieten bundesweit um gut elf Prozent von 6,21 Euro pro Quadratmeter auf 6,92 Euro. Während die Kosten 2014 um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr anwuchsen, waren es 2018 schon drei Prozent.

Die konkreten Folgen für Mieterinnen und ...

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