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04.06.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Große Firma mit kleinen Rechten

Jahrzehntelang kein Betriebsrat im Werkzeughandelskonzern Würth. Das könnte sich nun ändern

Susanne Knütter

Mehr als 7.000 Beschäftigte, aber kein Betriebsrat. Das wird sich nun höchstwahrscheinlich ändern. Gestern hielten die Angestellten der Adolf Würth GmbH & Co KG in Künzelsau eine Betriebsversammlung ab, um einen Wahlvorstand für die erste Betriebsratswahl in der Geschichte des Konzerns zu wählen (das Ergebnis wurde erst nach Redaktionsschluss bekannt).

Bislang hatten die Arbeiter in der Firmenzentrale des Werkzeugherstellers nur einen Vertrauensrat, an den sie sich wenden konnten. Im Gegensatz zu einem Betriebsrat, gelten für den Vertrauensrat aber gesetzlich verbriefte Rechte nicht.

Für die gesamte Würth-Gruppe arbeiten weltweit etwa 77.000 Menschen, ein knappes Drittel davon in Deutschland. Betriebsräte gibt es allerdings nur in einigen der 130 deutschen Firmen der Würth-Gruppe. Die Gruppe hat sie sich nicht zuletzt bei Firmenübernahmen eingekauft – so etwa im Falle von Unternehmen wie Hahn & Kolb, Uni Elektro, Fega & Schmitt. Bei Würth Elek...

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