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04.06.2019 / Ausland / Seite 7

Internettroll auf Reisen

US-Präsident zu Staatsbesuch in London. Potentielle Nachfolger Mays bringen sich in Stellung

Christian Bunke

Er war noch gar nicht richtig gelandet, da hatte US-Präsident Donald Trump den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan auf Twitter schon als »dumm und gemein« bezeichnet und ihm vorgeworfen einen »schrecklichen Job« als Stadtchef zu machen. Khan sei ein »Verlierer, der sich besser um die Kriminalität in London kümmern soll, als um mich«. Trump reagierte damit auf einen Meinungsartikel Khans im Observer am vergangenen Sonntag, in welchem Khan sich gegen dessen Staatsbesuch ausgesprochen hatte.

Abseits dieses Schlagabtauschs verfolgt die Trump-Administration mit dem Besuch ein klares politisches Kalkül und harte wirtschaftliche Machtinteressen. Diese wurden am 2. Juni vom US-Botschafter in Großbritannien, Woody Johnson, im Rahmen eines Fernsehinterviews für die BBC deutlich gemacht. Die USA würden von den kommenden Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit Großbritannien erwarten, dass »die gesamte Wirtschaft« auf den Tisch komme, so Johnson. Dazu gehöre auch...

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