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28.05.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Elefantenhochzeit der Autohersteller

Fiat-Chrysler will mit Renault-Nissan fusionieren. Laue Erklärungen zum ungewissen Schicksal der Arbeiter

Hansgeorg Hermann, Paris

Noch größer, noch mächtiger, noch schwerer zu kontrollieren: Der italo-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat der französisch-japanischen Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi am vergangenen Wochenende ein schriftliches Fusionsangebot vorgelegt. In einem Brief an die Renault-Direktion in Boulogne-Billancourt (Paris) schlägt Fiat-Chrysler, das seit Monaten auf der Suche nach einem Kapitalgeber für seine auf Wachstum ausgerichteten Zukunftspläne ist, einen Zusammenschluss zu gleichen Anteilen vor. Die neoliberale Regierung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die 15,01 Prozent Staatsaktien bei Renault verwaltet, scheint nicht abgeneigt, dem Megageschäft zuzustimmen. In einer lauwarmen Erklärung versicherte sie am Montag, eine Fusion müsse »die wirtschaftlich-indus­trielle Entwicklung Renaults und seiner Beschäftigten begünstigen«.

Wie es in dem Schreiben an Renault heißt, wolle FCA mit der Fusion offenbar vor allem die f...

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