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27.05.2019 / Ansichten / Seite 8

Washingtons Peitsche

US-Präsident besucht Japan

Jörg Kronauer

Wer wissen will, wieso die Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump im Washingtoner Establishment regelmäßig Verzweiflungsanfälle auslöst, kann sich den aktuellen Besuch des New Yorker Immobilienoligarchen in Japan vor Augen führen. Das Bündnis zwischen den beiden Ländern ist äußerst eng; es gibt einen klaren gemeinsamen Feind – China –, und beide Seiten sind sich im wesentlichen einig, gegenüber der erstarkenden Volksrepublik eine härtere Gangart einzuschlagen. Die Gespräche, die Trump heute mit Premierminister Shinzo Abe führt, könnten fast ein Heimspiel sein. Und es gibt Elemente seiner Visite, die im US-Establishment, das überparteilich auf antichinesischem Kurs ist, uneingeschränkt auf Beifall stoßen werden: Die für morgen angekündigte Besichtigung eines der beiden Hubschrauberträger etwa, die Tokio zu Flugzeugträgern umrüsten will. Dass Abe im Kampf gegen Beijing die Militarisierung des Landes forciert,...

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