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24.05.2019 / Feuilleton / Seite 11

Und wieder eine Hütte weg

Umweltzerstörung und Widerstand, beides hautnah: »Die Rote Linie«, ein Dokfilm über die Proteste im Hambacher Forst

Marvin Oppong

Der Zeitpunkt für den Kinostart eines Dokumentarfilms über den Widerstand gegen die Rodung der Reste des Hambacher Forsts ist günstig. »Die Rote Linie« der Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf und des Produzenten Valentin Thurn (»Taste the Waste«) zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass Protagonistinnen und Protagonisten des Protests im Fokus stehen: die bekannte Umweltaktivistin Antje Grothus von der Bürgerinitiative »Buirer für Buir«, der Naturführer und Waldpädagoge Michael Zobel, der Waldbesetzer Clumsy sowie Dirk Jansen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Man erhält zunächst Einblicke in das Alltagsleben der Waldbesetzer, die sich auf eine bevorstehende Räumung vorbereiten, lange bevor Massen nach Hambach strömen und sich der Kreis der Besetzer vergrößert.

Großen Raum nimmt auch die, wie es im Film heißt, »Vertreibung« von Menschen aus ihrer Heimat ein. De Miguel Wessendorf begleitet einen Mann, der aus Immerath kommt un...

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