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22.05.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ratlos auf dem Hügel

Thyssen-Krupp steht vor Zäsur. Aufsichtsrat beriet über Konzernumbau

Die »Villa Hügel« in Essen gilt als eines der Symbole des deutschen Großkapitals. Die einstige Residenz der Industriellenfamilie Krupp ist auch heute noch eine der zentralen Stellen, an denen über das Schicksal der Konzerns entschieden wird. Die dort residierende Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung ist nach wie vor größter Aktionär des Krupp-Nachfolgekonzerns. Der nennt sich seit dem Zusammenschluss mit dem früheren Konkurrenten Thyssen seit 1999 Thyssen-Krupp AG. Und er hat ernste Existenzprobleme. Am gestrigen Dienstag wollte der Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft über die weitere Geschäftsstrategie der Unternehmens entscheiden (nach jW-Redaktionsschluss). Den Beschäftigten drohen einschneidende Konsequenzen.

Hauptgrund dafür ist die mangelnde Profitabilität der Kernsparten aus Stahl- und Rüstungsgeschäft. Hinzu kommen umtriebige Anteilseigner, die sich nicht einigen, ob und wie sie den Konzern aufspalten oder umstrukturieren können, und weni...

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