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20.05.2019 / Abgeschrieben / Seite 8

Strache-Video als »Sittenbild einer von Lobby-Interessen bestimmten Politik«

Außerdem: Mangelhafte Berichterstattung zum Neonaziaufmarsch am 1. Mai in Duisburg

Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) Steiermark erklärt das Video, das zum Rücktritt des bisherigen österreichischen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache führte, am Sonnabend in einem Pressestatement zum »Sittenbild einer von Lobby-Interessen bestimmten Politik«:

Das gestern (gemeint ist Freitag, jW) aufgetauchte »Ibiza-Video« der hochrangigen FPÖ-Funktionäre Strache und Gudenus ist skandalös und ein besonders dreistes Beispiel dafür, wie die Einflussnahme zahlungskräftiger Lobbys auf die Politik anscheinend funktioniert, hält Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau der KPÖ im Landtag Steiermark, in einer ersten Stellungnahme fest.

Wie der nun zurückgetretene Vizekanzler Strache in diesem Video über Millionenspenden österreichischer Milliardäre und Konzerne spricht, erinnert an einen billigen Politkrimi. Wir fordern eine Aufklärung aller in diesem Video angedeuteten, illegalen Parteispenden. (…)

Elke Kahr, KPÖ-Stadträtin in Graz, ergänzt: »Das Ibiza-Vi...

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