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20.05.2019 / Ausland / Seite 7

Machtwechsel bleibt aus

Australien: Oppositionelle Sozialdemokraten verlieren Wahl. Regierungschef spricht von »Wunder«

Thomas Berger

Das Ergebnis fiel nicht so aus, wie es die Meinungsumfragen zuvor angedeutet hatten. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei der oppositionellen Australian Labor Party, als nach der Parlamentswahl am Sonnabend immer klarer ersichtlich wurde: Der angestrebte und prognostizierte Machtwechsel in Canberra bleibt aus. Premierminister Scott Morrison kann weiter regieren, das konservative Wahlbündnis »Coalition« hat seine Stellung als stärkste Kraft sogar noch ausgebaut. Der Traum der Sozialdemokraten, nach zwei Legislaturperioden konservativer Herrschaft wieder die Regierung zu stellen, ist geplatzt. Ihr Spitzenmann William »Bill« Shorten, der die Partei vor sechs Jahren in einem desolaten Zustand übernommen und zu neuem Selbstbewusstsein geführt hatte, räumte relativ frühzeitig ein, dass es zu einer Mehrheit nicht reichen würde. Er gratulierte Morrison zu seinem Sieg. Bei der anstehenden Abstimmung über den Fraktionsvorsitz, der in Australien traditionsgemä...

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