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08.05.2019 / Feuilleton / Seite 11

Klingenberg, Böhme, Kissimow

Jegor Jublimov

»Ich habe, nicht leichten Herzens, an die Überlegenheit des kapitalistischen Systems über das sozialistische zu glauben gelernt«, lautet das Fazit des späteren Direktors des Wiener Burgtheaters und des Zürcher Schauspielhauses Gerhard Klingenberg über seine Jahre in der DDR. Hier lebte der Wiener, der am Samstag 90 wird, bis 1961 einige Jahre und drehte als Regisseur und Schauspieler knapp zwei Dutzend Fernseh- und DEFA-Produktionen. Ihn, der mit 19 am St. Pöltener Theater begonnen hatte, zog es nach Berlin zu Brecht. Nach dessen Tod konnte er beim DFF arbeiten, wo er viele der in den Osten übergesiedelten Landsleute beschäftigte, wie Rudolf Wessely, Fritz Hofbauer und seine Frau Hedi Marek. Dabei inszenierte er nicht nur Klassiker der deutschen und österreichischen Literatur, sondern auch Gegenwartsautoren wie Peter Hacks, Günter Kunert und Hedda Zinner. Sein Freiheitsverständnis ...

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