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11.05.2019 / Feuilleton / Seite 10

Der typische »Irie«-Sound

»Non, non, non – Wo bleibt die Revolution?!« Nach der Auflösung von Irie Révoltés macht »Mal Élevé« weiter Demohymnen

Meret Meier

Seit eineinhalb Jahren gehen Irie Révoltés – die fröhlichen Rebellen um die Brüder Pablo und Carlos Charlemoine – getrennte Wege. Es wäre an der Zeit für Soloprojekte und neue Ideen, hieß es bei der Auflösung der neunköpfigen Gruppe, die 17 Jahre lang auf Hunderten Bühnen gutgelaunte Musik mit politischer Haltung verbunden hatte. Die unverwechselbare Mischung aus Reggae, Ska und HipHop sowie der explizit linksradikale Gestus ließen Irie-Révolté-Songs wie »Antifaschist« zu Demohymnen werden, sorgten etwa beim G-20-Gipfel in Hamburg 2017 für den passenden Sound.

Pünktlich zum 1. Mai erschien nun der zweite Solosong von Pablo als »Mal Élevé«: »Non« heißt das Stück und prangert, na klar, die globale Ungerechtigkeit an. Für den Sommer hat Mal Élevé eine EP mit dem Titel »Megafon« angekündigt, ein komplettes Album soll folgen. Er ist ein ungemein engagierter Musiker, der mit seinen Einnahmen wichtige Organisationen wie »Viva con Agua« oder »Sea-Watch« unterstüt...

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