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10.05.2019 / Feuilleton / Seite 11

Geschenk für Schwiegerpapa

Bemüht unangestrengt: Vampire Weekends Album »Father of the Bride«

René Hamann

Die Jungs mit den Polohemden sind wieder da. Sechs Jahre sind vergangen, seit ihrer letzten Platte »Vampires of the City« von 2013. Man kann nicht wirklich behaupten, dass man sie in der Zwischenzeit vermisst hätte. Dafür ist in den letzten sechs Jahren zuviel passiert, und dafür war die keinesfalls schlechte dritte Platte von Vampire Weekend dann doch nicht wirkmächtig und nachhaltig genug. Die Indieszene hat sich unterdessen kaum verändert. Man hat Autotune entdeckt (Lambchop, Panda Bear, Hot Chip) oder sich einer neuen Form des femininen Cowpunks gewidmet (Goat Girl, Anna & Elizabeth). Davon abgesehen herrschte Grabesstille. Dachte man an Vampire Weekend, die Band mit den vier schnöseligen jungen Männern vom Campus, den Geeks von der Ostküste der USA, dachte man wehmütig an die 1a-Tanz- und Hüpfnummern vom ersten Album (»Vampire Weekend«, 2006), und irgendwie verwaschen an Paul Simon.

Nun also ist »Father of the Bride« auf dem Markt. Die Band ist n...

Artikel-Länge: 3539 Zeichen

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