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08.05.2019 / Antifa / Seite 15

Kein Mobilisierungserfolg

Rechte aller Couleur scheitern mit Vereinnahmung des 1. Mai als »Tag der Arbeit«. Provokationen und Zutun von Behörden haben Nachspiel

Markus Bernhardt

Großspurig hatten gleich mehrere rechte Kleinstparteien in verschiedenen bundesdeutschen Städten Aufmärsche am 1. Mai angekündigt. Trotzdem gelang es ihnen nirgendwo, eine verhältnismäßig große Anzahl an Anhängern auf die Straße zu bekommen. In Duisburg folgten nur rund 300 Rechte einem landesweiten Aufmarsch. Ganz offensichtlich wollten die Neonazis, deren Hauptaktionsfeld in Nordrhein-Westfalen noch immer in Dortmund liegt, mittels eines Großaufmarsches an soziale Probleme und Verwerfungen in Duisburg anknüpfen, zu denen es in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund von überdurchschnittlicher Armut in der fünftgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens gekommen ist.

Die Expansionsbemühungen der Rechten mit ihren Versuchen, die soziale Frage rassistisch aufzuheizen, scheiterten jedoch nicht nur an der verhältnismäßig geringen Anzahl an Aufmarschteilnehmern, sondern auch an der hohen Anzahl der Gegendemonstranten. So hatten sich insgesamt mehrere tausend Menschen an...

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