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08.05.2019 / Ausland / Seite 7

Nicht mit, nicht ohne

Orban provoziert Europäische Volkspartei. Die gibt sich betont gelassen

Matthias István Köhler

Die Europäische Volkspartei (EVP) ist um Schadensbegrenzung bemüht und gibt sich betont gelassen: »Manfred Weber wäre nicht der erste Kommissionspräsident, der nicht mit den Stimmen von Fidesz gewählt wird«, sagte einer ihrer Sprecher am Montag gegenüber dem Nachrichtenportal Politico. Fidesz habe bereits 2014 nicht für den EVP-Kandidaten gestimmt, damals Jean-Claude Juncker. In Berlin sagte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag abend der Nachrichtenagentur Reuters, sie erwarte den Austritt der ungarischen Regierungspartei und des Ministerpräsidenten Viktor Orban: »Er hat mit seinem Verhalten in den vergangenen Tagen und dem Treffen mit dem italienischen Lega-Chef ein klares Zeichen gesetzt, dass er die EVP verlassen wird.«

Orban hatte am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) u. a. gesagt, er könne EVP-Spitzenkandidat Weber bei den anstehenden EU-Wahlen nicht unterstützen, weil die...

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