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07.05.2019 / Inland / Seite 4

Streit um Steuerungsinstrument

CDU-Chefin findet Handel mit »Verschmutzungsrechten« besser als CO2-Steuer. Beides wird auch von links kritisiert

Claudia Wangerin

Innerhalb der Unionsparteien wird über eine CO2-Steuer gestritten. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hält den Handel mit »Verschmutzungsrechten« für sinnvoller, um den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu senken und die Klimaschutzziele zu erreichen. Außerdem möchte sie das erst mal auf europäischer Ebene klären, statt auf vermeintlich schnelle nationale Lösungen zu setzen: »In Europa liegt die bessere Lösung, um eine Lenkungswirkung zu entfalten«, sagte Kramp-Karrenbauer am Montag laut Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. »Das wundert mich schon, wie schnell wir auf nationale Lösungen gehen«, so Kramp-Karrenbauer.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung von dessen Chefin Christine Lagarde und des Direktors für Fiskalpolitik, Vítor Gaspar, die Einführung einer weltweiten CO2-Steuer gefordert.

Kramp-Karrenbauer hatte daraufhin bei einer Parteiveranstaltung am Samstag in Halle ihre sonst kaum wahrnehmbare sozi...

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