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07.05.2019 / Inland / Seite 2

»Wir werden die Bevölkerung wachhalten«

Hamburger Hafen als Umschlagort für Atomtransporte: Aktivisten beobachten verdächtige Schiffe und kritisieren Senat. Ein Gespräch mit Paul Dreher

Gitta Düperthal

Die Hamburger Wirtschafts- und Verkehrsbehörde behauptete Anfang April, der Hafen der Stadt sei künftig »atomfrei«. Man habe einen Dialog mit Unternehmen geführt, die nun freiwillig auf den Transport von Kernbrennelementen verzichten würden, hieß es. Sie aber weisen darauf hin, der Umschlag solcher Stoffe würde aktuell wieder stattfinden. Woher wissen Sie das?

Das Bündnis »Atomtransporte durch Hamburg stoppen«, dem unsere Gruppe »SAND« angehört, beobachtet die ankommenden Schiffe. Statt Selbstverpflichtungen einzelner Unternehmen fordern wir die »Entwidmung« des Hamburger Hafens für sämtliche Atomtransporte. Das bedeutet, ihn dafür komplett zu sperren. Weiterhin fordern wir die sofortige Stillegung aller Atomanlagen.

Als am vergangenen Donnerstag ein mit radioaktivem Material beladenes Schiff aus Sankt Petersburg entladen und dessen hochgefährliche Fracht per Lkw durch die Stadt und zur Uranfabrik ins niedersächsische Lingen transportiert wurde, haben wir...

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