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06.05.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Chauvinismus gegen China

US-Gewerkschaftsdachverband fordert von Washington hartes Auftreten im Handelskrieg mit Beijing. Beschäftigte enttäuscht von Trump

Simon Zeise

Donald Trump muss sich ranhalten. Will er im November 2020 wieder US-Präsident werden, muss er wirtschaftliche Erfolge vorweisen. Sein Wahlsieg 2016 hing maßgeblich davon ab, dass er die Industriestaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania gewinnen konnte.

Der Handelskrieg, den Washington gegen China führt, spiele für seine Wiederwahl eine nicht unwesentliche Rolle, erläuterte Jeffrey Sommers, Professor für politische Ökonomie an der Universität Wisconsin-Milwaukee, gegenüber jW. Denn ein Großteil der Arbeiter in den USA nehme zur Kenntnis, dass die chinesischen Exporte in ihr Land die Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie untergraben hätten. Dies habe die Vereinigten Staaten Arbeitsplätze gekostet, vor allem in einigen Industriesektoren, deren Beschäftigte ehemals gewerkschaftlich organisiert waren und in denen hohe Löhne gezahlt wurden. »Viele Arbeiter sehen Trump als ihre einzige Option für den Abschluss von Handelsabkommen, die einige industrielle Ar...

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