Gegründet 1947 Mittwoch, 16. Oktober 2019, Nr. 240
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04.05.2019 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Zu groß, zu bedeutend

Arnold Schölzel

Als »Möchtegernkaiser ohne Kleider« bezeichnete die FAZ am Donnerstag den Venezolaner Juan Guaidó. Springers Welt dozierte: »Nur eine Opposition, deren Anliegen moralisch und politisch berechtigt erscheinen, kann die Sicherheitskräfte davon überzeugen, die Seiten zu wechseln.« Die Hoffnung auf einen Regime-Change in Caracas stirbt beim deutschen Bürgerredakteur zuletzt, es kann ja noch schön blutig werden. Was er aber nicht schreibt, nämlich wer an Guaidós Scheitern schuld hat, sagt am Freitag die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Überschrift: »Ungereimtes um den Aufstand in Venezuela. Haben die USA den Oppositionsführer Guaidó mit unseriöser Vorbereitung ins Unglück geschickt?« Tenor: Die gefährlichen Clowns in Washington bekommen nichts gebacken. US-Sicherheitsberater John Bolton habe am Dienstag behauptet, drei führende Mitglieder der Führung von Nicolás Maduro hätten sich für einen Regierungswechsel ausgesprochen. Die NZZ: »Offensichtlich wurden die Amerika...

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